Ransomware ist die größte Cyberbedrohung für Unternehmen. Die Angriffe werden gezielter, die Lösegeldforderungen höher und die Folgen verheerender. KMU sind besonders betroffen, weil sie oft weniger in IT-Security investieren als Großunternehmen.
Wie ein Ransomware-Angriff abläuft
Der typische Ablauf: Ein Mitarbeiter öffnet einen infizierten E-Mail-Anhang oder klickt auf einen manipulierten Link. Die Schadsoftware breitet sich im Netzwerk aus, verschlüsselt Dateien und Server. Dann erscheint die Lösegeldforderung – oft in Bitcoin.
Warum Bezahlen keine Lösung ist
- Keine Garantie: Etwa 20 % der Opfer erhalten trotz Zahlung keinen Entschlüsselungskey
- Wiederholung: Wer einmal zahlt, wird als lohnendes Ziel markiert
- Finanzierung: Lösegeldzahlungen finanzieren weitere Angriffe
Schutzmaßnahmen, die wirklich helfen
- 3-2-1-Backup: Regelmäßige, getestete Backups mit Offline-Kopie
- Patch-Management: Alle Systeme zeitnah aktualisieren
- E-Mail-Security: Advanced Threat Protection filtert gefährliche Anhänge
- Netzwerk-Segmentierung: Verhindert die Ausbreitung im gesamten Netzwerk
- Mitarbeiter-Schulung: Regelmäßige Awareness-Trainings
- Endpoint Detection: EDR-Lösungen erkennen verdächtiges Verhalten in Echtzeit
Notfallplan: Was tun im Ernstfall?
Trennen Sie betroffene Systeme sofort vom Netzwerk. Informieren Sie Ihren IT-Dienstleister und die Behörden. Dokumentieren Sie alles. Und beginnen Sie mit der Wiederherstellung aus Backups – nicht mit Verhandlungen.
Prävention kostet einen Bruchteil dessen, was ein erfolgreicher Ransomware-Angriff kostet.
IT-Support24