Installieren, lizenzieren, vergessen – so funktionierte Virenschutz jahrelang. Doch traditionelle Antivirus-Software erkennt nur bekannte Bedrohungen. Moderne Angriffe sind raffinierter. Managed Antivirus geht einen Schritt weiter.
Das Problem mit klassischem Virenschutz
Herkömmliche Antivirus-Programme arbeiten signaturbasiert: Sie erkennen nur Schadsoftware, die bereits bekannt ist. Gegen Zero-Day-Exploits, dateilose Angriffe oder polymorphe Malware sind sie machtlos. Dazu kommt: Auf wie vielen Rechnern in Ihrem Unternehmen ist der Virenschutz tatsächlich aktuell?
Was ist Managed Antivirus?
Bei Managed Antivirus übernimmt ein MSP (Managed Service Provider) die komplette Verwaltung Ihres Endpoint-Schutzes:
- Zentrale Verwaltung: Alle Geräte von einer Konsole aus überwacht
- Automatische Updates: Definitionen und Engine werden sofort verteilt
- Echtzeitüberwachung: Bedrohungen werden erkannt und automatisch isoliert
- Reporting: Monatliche Berichte über erkannte Bedrohungen
- Sofortreaktion: Bei einem Vorfall greift das MSP-Team direkt ein
MSP Managed Antivirus vs. Selbstverwaltung
Der entscheidende Unterschied: Bei Managed Antivirus kümmert sich ein spezialisiertes IT-Support-Team um Ihren Schutz. Kein Mitarbeiter muss Warnmeldungen interpretieren, keine Updates manuell anstoßen, keine Konfiguration pflegen.
Worauf Sie achten sollten
- EDR-Fähigkeiten: Endpoint Detection and Response erkennt auch unbekannte Bedrohungen
- Zentrale Konsole: Alle Geräte auf einen Blick – auch im Homeoffice
- Verschlüsselungsschutz: Schutz vor Ransomware durch Verhaltensanalyse
- Web-Filtering: Gefährliche Websites blockieren, bevor der Mitarbeiter klickt
Was ein MSP zusätzlich bietet
Ein guter Managed Service Provider kombiniert Managed Antivirus mit weiteren Security-Maßnahmen: Firewall-Management, E-Mail-Security, Patch-Management und Security Awareness Training. Dieses Gesamtpaket bietet deutlich mehr Schutz als ein einzelnes Antivirus-Produkt.
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