Praxistipps 24. Feb 2026 · 1 Min. Lesezeit

Windows 11 Umstieg: Was KMU jetzt beachten müssen

Windows 10 läuft aus – der Umstieg auf Windows 11 ist Pflicht. Was bei der Migration zu beachten ist und welche Stolperfallen KMU vermeiden sollten.

MS
IT-Support24 Redaktion Technisches Team, Wien
24 Feb 2026
1 Min.

Im Oktober 2025 endet der Support für Windows 10. Für Unternehmen bedeutet das: Keine Sicherheitsupdates mehr, steigende Risiken und Compliance-Probleme. Der Umstieg auf Windows 11 sollte jetzt geplant werden.

Warum der Umstieg nicht warten kann

Ohne Sicherheitsupdates wird jedes Windows-10-Gerät zum Einfallstor für Angreifer. Cyberversicherungen prüfen zunehmend, ob Unternehmen aktuelle Software einsetzen. Wer veraltete Systeme betreibt, riskiert im Schadensfall den Versicherungsschutz.

Hardware-Check: Ist Ihr PC kompatibel?

Windows 11 stellt höhere Anforderungen als sein Vorgänger:

  • TPM 2.0: Ein Sicherheitschip, der in den meisten PCs ab 2018 verbaut ist
  • Secure Boot: Muss im BIOS aktiviert sein
  • Prozessor: Mindestens 8. Generation Intel oder AMD Ryzen 2000
  • RAM: Minimum 4 GB, empfohlen 8 GB oder mehr

Migrations-Strategie für KMU

Statt alle Geräte gleichzeitig umzustellen, empfehlen wir einen gestaffelten Rollout:

  • Phase 1: Inventar erstellen – welche Geräte sind kompatibel?
  • Phase 2: Pilotgruppe – 5-10 Geräte zuerst migrieren
  • Phase 3: Anwendungskompatibilität testen
  • Phase 4: Flächenrollout mit automatisiertem Deployment

Typische Stolperfallen

Die häufigsten Fehler bei der Migration: Alte Drucker-Treiber funktionieren nicht, spezielle Branchensoftware ist inkompatibel, und Mitarbeiter wurden nicht geschult. All das lässt sich mit Planung vermeiden.

Eine gut geplante Migration dauert 2-4 Wochen. Eine ungeplante dauert Monate – und kostet Nerven.

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