Im Oktober 2025 endet der Support für Windows 10. Für Unternehmen bedeutet das: Keine Sicherheitsupdates mehr, steigende Risiken und Compliance-Probleme. Der Umstieg auf Windows 11 sollte jetzt geplant werden.
Warum der Umstieg nicht warten kann
Ohne Sicherheitsupdates wird jedes Windows-10-Gerät zum Einfallstor für Angreifer. Cyberversicherungen prüfen zunehmend, ob Unternehmen aktuelle Software einsetzen. Wer veraltete Systeme betreibt, riskiert im Schadensfall den Versicherungsschutz.
Hardware-Check: Ist Ihr PC kompatibel?
Windows 11 stellt höhere Anforderungen als sein Vorgänger:
- TPM 2.0: Ein Sicherheitschip, der in den meisten PCs ab 2018 verbaut ist
- Secure Boot: Muss im BIOS aktiviert sein
- Prozessor: Mindestens 8. Generation Intel oder AMD Ryzen 2000
- RAM: Minimum 4 GB, empfohlen 8 GB oder mehr
Migrations-Strategie für KMU
Statt alle Geräte gleichzeitig umzustellen, empfehlen wir einen gestaffelten Rollout:
- Phase 1: Inventar erstellen – welche Geräte sind kompatibel?
- Phase 2: Pilotgruppe – 5-10 Geräte zuerst migrieren
- Phase 3: Anwendungskompatibilität testen
- Phase 4: Flächenrollout mit automatisiertem Deployment
Typische Stolperfallen
Die häufigsten Fehler bei der Migration: Alte Drucker-Treiber funktionieren nicht, spezielle Branchensoftware ist inkompatibel, und Mitarbeiter wurden nicht geschult. All das lässt sich mit Planung vermeiden.
Eine gut geplante Migration dauert 2-4 Wochen. Eine ungeplante dauert Monate – und kostet Nerven.
IT-Support24