Homeoffice und hybrides Arbeiten sind gekommen, um zu bleiben. Doch während die Pandemie schnelle Provisorien erzwang, arbeiten viele KMU noch heute mit genau diesen Notlösungen. Zeit, die Remote-IT richtig aufzusetzen.
Die häufigsten Provisorien
- Private Geräte: Mitarbeiter nutzen eigene Laptops ohne Verwaltung
- VPN-Chaos: Veraltete VPN-Lösungen, die langsam und unsicher sind
- Keine Richtlinien: Jeder arbeitet, wie er will – inklusive öffentlichem WLAN
- Lokale Dateien: Wichtige Dokumente auf privaten Festplatten statt in der Cloud
Die richtige Remote-Infrastruktur
Eine professionelle Homeoffice-IT basiert auf drei Säulen:
- Verwaltete Geräte: Firmen-Laptops mit Intune/MDM – konfiguriert, verschlüsselt, aktualisiert
- Cloud-First: Microsoft 365, SharePoint, Teams – alle Daten in der Cloud, nicht lokal
- Zero Trust Zugang: Conditional Access statt klassischem VPN
Sicherheit im Homeoffice
Das Heimnetzwerk ist kein Firmennetzwerk. Deshalb müssen die Endgeräte selbst geschützt sein: Festplattenverschlüsselung (BitLocker), Endpoint Detection, automatische Updates und MFA für alle Cloud-Dienste.
Produktivität sicherstellen
Neben Sicherheit geht es um Produktivität: Schnelle Internet-Anbindung, ergonomischer Arbeitsplatz und die richtigen Collaboration-Tools. Investieren Sie in einen guten Kopfhörer und eine Webcam – die Qualität von Meetings steigt enorm.
Checkliste für Arbeitgeber
- Firmenlaptop mit vollständiger Verwaltung bereitstellen
- Cloud-basierte Zusammenarbeit einrichten
- VPN durch Conditional Access ersetzen
- Homeoffice-Richtlinie erstellen und kommunizieren
- IT-Support auch remote sicherstellen
IT-Support24